Umzug

26 Mai

Hab’s jetzt doch einfach gewagt, weil man sonst ja nicht gewinnt, richtig? Bin umgezogen, mit all meinen Artikeln – und hoffe, die Leser bleiben auch erhalten und schauen weiter vorbei. Nur eure Kommentare kann ich leider nicht mitnehmen! Noch ist das Design dort drüben etwas unausgereift, aber ich arbeite dran!

http://herzvolumen.blogspot.com/

Ich werde innerhalb der nächsten Wochen diesen Blog privatisieren, sodass er für Leute ohne Passwort nicht mehr sichtbar ist. Neuigkeiten und Artikelupdates findet ihr auf dem neuen Blog ;) Hab auch die Link-Liste drüben mit rübergenommen, sodass meine Lieblingsblogs noch immer gut erreichbar sind.
Dann sehen wir uns auf der andren Seite!

Liebe Grüße

Ja ja ja …

25 Mai

Ich überlege, zu Blogspot umzuziehen. Da kann man so viel mehr mit dem Design anstellen.
Meinungen? Irgendwer einen Rat?

Wear my heart on my sleeve

23 Mai
Ich weiß noch genau, warum ich vergaß, dir zu vertrauen. Du hast gebrochen und zerstochen, was ich mehr genannt habe. Mehr an Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen. Und ich dachte, meine Worte wären irgendwie sicher bei dir, als hättest du sie in dein Herz gesteckt, den einzigen Ort, an dem sie hätten überleben sollen. Zungen täuschen mich, ich fürchte mich vor den Knospen deiner Gedanken, denn du offenbartest mir Wahrheit – und dein Gesicht ist grau und stumpf und weit entfernt.

Ich weiß noch genau, warum ich mir verbat, dir zu vertrauen. Du hast nicht zugehört, nur genommen und gestohlen, meine Gedanken fortgekratzt und unwichtig gemacht. Nichts ist wichtiger als das, was du zu sagen hast, das was sich um dich dreht, als wärst du ein Fixstern. Und ich vermisse es, zu vertrauen, und weiß trotzdem noch, dass dort nichts in dir ist, das mein Vertrauen verdient. Ich denke, ich muss gut schauspielern können, um deine Freundschaft zurückzugewinnen. Ich muss so tun als ob, ich muss zu dir werden, die das am Allerbesten kann. Ich will brechen und gleichzeitig kitten, so vieles gleichzeitig und … ich weiß nicht, wohin mit meinen verzweifelten, reißerischen Reden, die sich wie von selbst formulieren, sobald ich daran denke, dir wieder gegenüberzutreten.
Ich vermisse. Immer. Ich hasse. Jetzt.

Herzvolumen

23 Mai
Himmel haben keine Grenzen. Sie sind weit und unabdingbar trostspendend. In sie kann man sich nicht flüchten, sie bieten keinen Halt. Nichts findet Platz in der Unendlichkeit der Himmel, die voller flirrender Hitze sind und glühend und aus ihnen fallen Sterne, Regen und Lichter voller Farben.

Himmel haben keine Grenzen. Sie führen uns nicht auf Irrwege, die unsere Gedanken nicht zu durchschauen mögen, denn es gibt keine Straßen, die unsere Köpfe nicht bezwingen können. Fruchtbarkeit fließt durch Venen, die kein Blut in sich tragen, von Geburt an waren wir nicht zum Fliegen bestimmt, es gibt keine Freiheit für Flügellose, für Atmende.

Himmel haben keine Grenzen. Sie lachen nicht über Gemeinheit und Skrupellosigkeit, in ihnen findet kein Schlaf und keine Geduld Platz. Nichts führt uns aus dieser Unsicherheit, wenn wir in stillen Zeiten zweifeln und am Überdruss vergehen. Ich kann noch sehen, wohin sich meine Ängste breiten wollen, doch ich kann nicht halten, nicht ohne Tanz und Furcht auskommen. Ich kann nicht ändern. Himmel haben keine Grenzen, aber Herzen halten sich an ein Limit. Herzvolumen. Distanz. Nichts.

God my fingers burn

21 Mai
Du denkst, du brichst mich. Du denkst, du könntest bestimmen und sagen und verurteilen, was ich in mir trage. Es brennt auf meiner Haut, ich spüre deine Macht in all meinen Poren und ich weiß nicht mehr, was meinen Kopf zu Butter rührt, wohin meine Gedanken fliehen. Nichts bleibt bei mir, alles vergeht und rennt, bis ich aus den Augen blute und meine Rippen durch Muskeln, Gewebe und Nerven stoßen. Atmen, nur Überdruss, kleine Reste verlorener Substanz. Du denkst, du brichst mich, und ich lasse dich in diesem Glauben.

Was, es ist schon wieder nach Neun?

19 Mai
Wenn die Nächte voller Taten, Gedanken und Wachkoma sind und ich den halben Tag an den Schlaf vergeude. Als hätte jemand an meiner Uhr gedreht und mein Kopf verfängt sich mal wieder im Netz tausender Überlegungen. Ist ja nicht so, als hätte man etwas zu tun, oder? Schnell sind die Dinge erledigt und dann wird vor dem Dokument gebrütet, ein Stück Wahrheit suchen und bei diversen Netzwerken Müll fabrizieren. Musik bleibt den ganzen Tag an, bestimmt Stimmungsschwankungen und lässt das Blut hochkochen, dass die Gedanken nur so formulieren und schwimmen und strudeln. Eine kleine heiße Masse Gedankenshit.

Kicher, kicher

17 Mai
Kleine Küchenmomente und große Stille. Erlösung, wenn es doch noch kein Ende geben muss. Ab und zu fühlen wir uns auch ein wenig zukünftig an, die Haut bricht nicht mehr auf, die Flecken werden getilgt. Hab‘ länger nicht mehr ehrlich geweint und die Lachmuskeln werden Tag für Tag überstrapaziet. Geht auch ohne schlechte Laune?